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Usability Engineer

Projekt „Qualifizierung in Mensch-Computer-Interaktion“

Die Weiterbildung „Usability Engineer“ wird im Rahmen des Projekts „Qualifizierung in Mensch-Computer-Interaktion – MECKI“ entwickelt und erprobt. Das Vorhaben wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert und aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Aktuelle Informationen

Nächster Start der Maßnahme

  • Anfang Oktober 2012
  • die Bewerbungsphase läuft bereits, bitte füllen Sie dazu das Bewerbungsformular aus.
  • Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Personen begrenzt.

Informationsveranstaltungen

  • Freitag, 27. Juli 2012, 18:00 Uhr
  • Freitag, 07. September 2012, 18:00 Uhr
  • Freitag, 21. September 2012, 18:00 Uhr

Bei unseren Infoveranstaltungen im Weiterbildungszentrum der Hochschule Deggendorf können Sie sich umfassend über die Weiterbildung Usability Engineer informieren. Allerdings bitten wir Sie um vorherige Anmeldung telefonisch oder per E-Mail.

Downloads

Profil

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Produkte, Software und Maschinen sind oftmals funktionell sehr gut ausgestattet, jedoch für die Nutzer kompliziert zu bedienen. Viele Unternehmen haben den Bedarf nach gebrauchstauglichen Produkten erkannt und möchten sie unter dem Gesichtspunkt der Benutzungsfreundlichkeit optimieren. Deshalb legen sie bei der Produktentwicklung immer mehr Wert auf ausgebildete Usability Professionals, die das Entwicklungsteam in allen Fragen der User Experience unterstützen.

Zielsetzung der Weiterbildung ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen durch die Verbesserung der Gebrauchstauglichkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen. Vorhandene hoch-qualifizierte Arbeitsplätze sollen durch die Weiterbildung gesichert und neue berufliche Perspektiven entwickelt werden.

Im Rahmen der Weiterbildung wird die notwendige Kompetenz zum „Usability Engineer“ vermittelt. Die Teilnehmer können nach der erfolgreichen Teilnahme selbstständig Prozesse des Usability Engineering professionell einleiten, begleiten, umsetzen und bewerten.

Die Weiterbildung ist geprägt durch eine interaktive Wissensvermittlung, die eng verzahnt ist mit der Anwendung der erlernten Methoden in einem Projekt aus der Praxis. Zudem nimmt die Vernetzung der Referenten und Teilnehmer, auch über die Weiterbildung hinaus, einen hohen Stellenwert ein.

Inhalt

Basis der Weiterbildung ist das multidisziplinäre Fachgebiet der Mensch-Computer-Interaktion.

Die Teilnehmer erhalten eine Einführung in die Kognitive Psychologie und darauf aufbauend Wissen über ausgewählte Methoden der empirischen Sozialforschung und des Usability Engineering.

Ebenso werden die Fähigkeiten zur Anwendung und Integration dieser Methoden in die Prozesse der Produkt- und Organisationsentwicklung gelehrt und erprobt.

Beiträge über aktuelle Themen aus den Anwendungsbereichen sowie den Technologien zur Gestaltung von Benutzungsschnittstellen begleiten die Kurse ebenso wie eine praktische Projektarbeit.

Aufbau

FachSWSECTS
Usability Engineering - Grundlagen 1 2
Kognitive Psychologie 2 3
Methoden I - Analyse 1 2
Methoden II - Gestaltung 1 2
Methoden III - Evaluation 1 2
Software Engineering 2 3
Change Management 2 3
Anwendung und Technologien 3 3
Projektarbeit 1 5
Usability Engineering - Vertiefung 1 1
SUMME 15

26

Die Weiterbildung gliedert sich in die folgenden Module:

Modul 1: Prozesse des Usability Engineering

Das Modul 1 besteht aus den Lehrveranstaltungen

  • Usability Engineering Grundlagen und Vertiefung und
  • Anwendungen und Technologien.

Prüfung: Klausur 60 Minuten

Modul 2: Methoden des Usability Engineering

Das Modul 2 besteht aus den Lehrveranstaltungen

  • Kognitive Psychologie,
  • Methoden I - Analyse,
  • Methoden II - Gestaltung und
  • Methoden III - Evaluation.

Prüfung: Klausur 120 Minuten

Modul 3: Entwicklung und Einführung von Produkten und Systemen

Das Modul 3 besteht aus den Lehrveranstaltungen

  • Software Engineering und
  • Change Management.

Prüfung: Klausur 90 Minuten

Modul 4: Abschlussarbeit

Das Modul 4 besteht aus

  • Projektarbeit und
  • Colloquium

Ablauf

Die 9-monatige Weiterbildung findet berufsbegleitend an 15 Wochenenden statt.

Die Präsenzveranstaltungen finden jeweils freitags von 14:00 - 18:15 Uhr sowie samstags von 08:00 - 17:00 Uhr statt.

Präsenztermine des Durchgangs 2012/13:

FreitagSamstag

05.10.2012

06.10.2012
19.10.2012 20.10.2012
09.11.2012 10.11.2012
23.11.2012 24.11.2012
07.12.2012 08.12.2012
11.01.2013 12.01.1013
25.01.2013 26.01.2013
15.02.2013 16.02.2013
01.03.2013 02.03.2013
15.03.2013 16.03.2013
12.04.2013 13.04.2013
26.04.2013 27.04.2013
10.05.2013 11.05.2013
07.06.2013 08.06.2013
21.06.2013 22.06.2013

Für 13.07.2013 ist eine Abschlussprüfung sowie die Präsentation der Projektarbeiten geplant.

Alle Räume sind freitags von 14:00 bis 18:15 Uhr und samstags von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr reserviert. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Teilnehmer sowie Dozenten und Referenten im Anschluss an die Präsenzveranstaltungen die Räumlichkeiten (bis ca. 20:00 Uhr) nutzen.

Zielgruppen und Zulassungsvoraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die in den Berufsfeldern der Usability Professionals arbeiten möchten.

Teilnehmen können dabei zum einen

  • Fachkräfte, die bereits als Usability Professional tätig sind, oder
  • Hochschulabsolventen aus Fachdisziplinen wie Design, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Medien, Psychologie und Sozialwissenschaften, oder
  • Praktiker mit einem Abschluss aus der dualen Berufsausbildung (z. B. Fachinformatiker, Mediengestalter) und einer mindestens 3-jährigen einschlägigen Berufserfahrung

Zertifikat „Usability Engineer“

Mit Abschluss des Weiterbildungslehrgangs wird ein Hochschulzertifikat der Hochschule Deggendorf erworben, mit dem die Qualifizierung zum „Usability Engineer“ nachgewiesen werden kann.

Das Zertifikat wird nach dem erfolgreichen Bestehen der mündlichen und schriftlichen Modulprüfungen sowie einer Projektarbeit verliehen.

Das Hochschulzertifikat umfasst 26 ECTS-Punkte, die für ein späteres entsprechendes Hochschulstudium angerechnet werden können.

Kosten

Die Kursgebühr beträgt pro Teilnehmer 1.000,- Euro, dank der Förderung durch den Europäischen Sozialfonds.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerinnen an der Hochschule

Weitere Informationen

Fordern Sie kostenlos Informationsmaterial an.

 
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