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Clubabend des dimt im Schiffmeisterhaus

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Das dimt Weiterbildungszentrum der Hochschule Deggendorf lud die Teilnehmer der berufsbegleitenden Studiengänge zu seinem traditionellen Clubabend ein. Aktiv Studierende, Alumni wie Mitarbeiter waren eingeladen gemeinsam zu feiern und sich auszutauschen.

Im Vordergrund stand auch ein Vortrag von Dipl. Psych. Martin Simmel zum Thema Stress und Stressbewältigung. Der Clubabend im Schiffmeisterhaus ist eine feste Größe im Terminkalender des Weiterbildungszentrums am Ende jedes Semesters. In diesem angenehmen Rahmen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten der Netzwerkbildung. Dadurch haben Führungskräfte und solche, die auf dem besten Weg dorthin sind, eine großartige Möglichkeit über den eigenen Tellerrand zu schauen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Zwanglos können so auch neue Geschäftsbeziehungen geknüpft werden.

„Das Referat von Dipl. Psych. Martin Simmel betrifft vermutlich jeden“, so Herbert Lichtinger, Institutsleiter des dimt zum Thema Stress, ein Phänomen, das sicher immer aus dem individuellen Blickwinkel betrachtet werden müsse. „It´s a hard life–but somebody has to live it – Stressmanagementtraining mit System“ bildete eine nüchterne Bestandsaufnahme mit einer Reihe an Möglichkeiten, aus diesem Hamsterrad an Überlastungen auszubrechen. Sein jüngster Burn-Out-Patient, so Simmel, sei gerade mal 25 Jahre alt. Er sei nach einem frühzeitigen und sehr schnellen wie erfolgreichen Studium ins kalte Wasser der Wirtschaft geworfen worden. Stress, das sei im Grunde die kompetente Anpassung eines menschlichen Organismus auf innere wie äußere Bedingungen. Stress, das bedeute zunächst weg von einer bedrohlichen Situation. Wie ein Urmensch noch instinktiv handelte, beispielsweise mit der Flucht vor einem Säbelzahntiger, das ist bei Menschen in der heutigen Zeit teilweise verloren gegangen. Die Reaktionsweisen seien meist unbewusst, „bis Mitmenschen bemerken, dass man anfängt sich seltsam zu verhalten.“ Es sei schon bedenklich, dass 80% aller Rückenerkrankungen psychosomatische Ursachen hätten. Dabei gäbe es auch den positiven Stress, von manchen als „Flow“ bezeichnet. An diesem Punkt seien Leistung und Anstrengung im optimalen Bereich. Finden könnte man ihn beispielsweise mit einem bewussten Atemtraining. Überhaupt der Fokus auf die Gegenwart sowie eine ausreichende Erholung seien zwei Königswege. Hilfreich sei auch ein Ausdauertraining – 30 Minuten pro Tag joggen oder radfahren seien sehr gut investiert.

Mit diesen Tipps im Gepäck klang der traditionsreiche Clubabend im Schiffsmeisterhaus bei einem offenen Buffet ungezwungen aus. In den anschließenden Gesprächen wurde deutlich, dass jede und jeder noch zusätzliche Anregungen zur eigenen Stressbewältigung während des berufsbegleitenden Studiums mit auf den Weg nehmen konnte.

 
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